EEWärmeG 2009

Das neue EEWärmeG 2009

28.01.2009

Am 01.01.2009 ist das neue Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) in Kraft getreten. Ziel der Bundesregierung ist es, den Anteil Erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch für Wärme bis zum Jahr 2020 auf 14 Prozent zu erhöhen.
Alle Neubauten mit einer beheizten Wohnfläche von über 50m², deren Bauantrag nach dem 01.01.09 eingereicht wurde, müssen nun einen bestimmten Anteil ihres Wärmebedarfs aus erneuerbaren Energiequellen decken. (Ausnahmen sind beispielsweise Stallgebäude und Lagerhallen)

 

Beispielsweise können die Anteile des Wärmebedarfs wie folgt erbracht werden:
1. bei Nutzung von thermischer Solaranlage mind. 15%
2. bei Nutzung von gasförmige Biomasse mind. 30%
3. bei Nutzung von fester Biomasse (Holz, Pellets) mind. 50%
4. bei Nutzung von BioÖl mind. 50%
5. bei Nutzung von Wärmepumpen mind. 50%
6. als Ersatzmaßnahme bei Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung mind. 50%
7. als Ersatzmaßnahme bei Abwärmenutzung mind. 50%

Die einzelnen Energieanteile und die Ersatzmaßnahmen sind unter- und miteinander kombinierbar. So kann z.B. eine Solaranlage mit einer Wärmepumpe oder einem Pelletskessel kombiniert werden.

Ein Beispiel:
Wer also seinen Wärmeenergiebedarf nur zu 7,5% (statt den vorgesehenen 15%) mit Solarenergie deckt und seine Nutzungspflicht damit nur zur Hälfte erfüllt, der muss die verbliebene Hälfte mit einer anderen Maßnahme erfüllen. Beispielsweise durch die Nutzung von Holzpellets zu 25% (statt der vorgeschriebenen 50%) oder durch eine verstärkte Wärmedämmung mit einer Übererfüllung der EnEV um 7,5% (statt der vorgeschriebenen 15%).

Hinweis: Bei Nicht-Einhaltung der Bestimmungen entsprechend dem EEWärmeG drohen in Zukunft Bußgelder bis zu 50.000 Euro.

Gerne informieren wir Sie welche Auswirkungen die Neue EnEV für Sie haben kann. Auch über mögliche Fördermaßnahmen werden wir Sie informieren.

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